Wanderrouten

Wildhaus – Gamperfin – Voralpsee – Werdenberg – Buchs

5h

Von der Post Lisighaus (Postautohaltestelle) sind es kaum 100 m bis zum Geburtshaus des Reformators Ulrich Zwingli, der am 1.Januar 1484 im heute noch gut erhaltenen Holzhaus das Licht der Welt erblickte.

Bei der Talstation des Sessellifts stehen wir vor der Wahl, einzusteigen oder zu Fuss auf einem der gut markierten Wege über saftige Weiden und durch Waldschneissen zum Oberdorf hochzusteigen.

Bei der Talstation des Sessellifts stehen wir vor der Wahl, einzusteigen oder zu Fuss auf einem der gut markierten Wege über saftige Weiden und durch Waldschneissen zum Oberdorf hochzusteigen. Oberhalb Oberdorf, bei St.Gallersweid, wandern wir ein Stück weit durch den Wald, dann über abwechslungsreiches Alpgebiet zum Älpigatter. Auf dem 1969 erstellten Alpsträsschen gelangen wir mühelos über Ölberg – Gersteren ins grossräumige Alpgebiet Gamperfin, das vermutlich schon zur Römerzeit mit "Camper fin": Feld am Ende oder Hinterste Alp, bezeichnet wurde.

An alten und modernen Alphütten vorbei gehen wir zum Turbenriet, das heute unter Naturschutz steht, während des letzten Weltkrieges jedoch den hochwillkommenen Torf lieferte. Vor der Höhi zweigen wir rechts ab zum Berghaus Voralp, wo wir uns an Speis und Trank laben können, und unternehmen einen kurzen Abstecher zum Seeufer des Voralpsees. Den einzigartigen Talkessel des Sees verdanken wir einem vorgeschichtlichen Bergsturz. Der See dehnt sich unterirdisch unter das Gesteinlabyrinth des Chalchofens. Sein Abfluss erscheint oberhalb Rogghalm an der Oberfläche, wo das Wasser gesammelt und genutzt wird.

Rund 2 ½ Std. Wegzeit bis Buchs – ohne Besichtigungshalt in Werdenberg – müssen wir einplanen.

Wieder zurück in der Höhi, wandern wir auf der Fahrstrasse abwärts am Rand des Bergsturzgebietes mit dem typischen Namen Gufera. Im Rogghalm zweigen wir rechts ab und folgen etwa einem Kilometer dem Gruebewägli, das uns durch den Bannwald führt. Beim Waldaustritt überrascht uns ein schöner Ausblick nach Buchs und ins benachbarte Fürstentum Liechtenstein.

Weiter wandern wir auf dem Studnerberg-Strässchen zum Ifang, wo wir den ehemaligen Gamperney-Weg einschlagen. Über die Vorderegg gelangen wir zum Studnerbachsteg und zum Ober- und Untergatter.  am verlassenen Steinbruch Montaschin vorbei nach Egeten, wo wir das Schloss Werdenberg erblicken. Durch eine steile, enge Gasse gelangen wir ins Städtchen Werdenberg und durch eine enge Kellertreppe zum idyllischen See. An den alten Häusern im Moos und der evangelischen Kirche vorbei erreichen wir die Bahnhofstrasse und den Bahnhof Buchs.

Das erste Mal wurde Buchs erwähnt als Pogio im Testament des Churer Bischofs Tello aus dem Jahr 765. Später heißt der Ort Bucas, Bugu, Bougu, Puges und 1484 schließlich Bux. Im 9. Jahrhundert findet man eine Kirche St. Jörgen urkundlich erwähnt. Im Mittelalter gehörte der Ort zur Grafschaft Werdenberg. Von 1404 bis 1483 war die Landschaft Werdenberg dann bei den Grafen von Montfort-Tetnang. 1517 kaufte Glarus das Gebiet. 1526 wurde vom Glarner Landvogt Jost Tschudi auch in Buchs die Reformation eingeführt. 1798 kam die Gemeinde innerhalb der Helvetischen Rebublik zum Kanton Linth und 1803 schließlich zum Kanton St. Gallen.

Als sehr angenehmer Gegensatz zur Historie wird das regionale Einkaufszentrum mit modernsten Spezialgeschäften und Warenhäusern geschätzt. Die einladenden Cafés, die gutgeführten Hotels und die gemütlichen Gaststätten sorgen für eine angenehme Atmosphäre mit gepflegter Gastlichkeit.

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